Diagramm der drei Kräfte (San-Cai)
Diagramm der drei Kräfte (San-Cai) - Himmel, das pure Yang - Mensch, halb Yang und halb Ying - Erde, das pure Ying - In den alten Zeiten, erstellten die Weisen eine vollständige Liste über Vorschriften.

Diagramm der drei Kräfte (San-Cai)

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Himmel, das pure Yang
Mensch, halb Yang und halb Ying
Erde, das pure Ying





In den alten Zeiten, erstellten die Weisen eine vollständige Liste über Vorschriften von dem, was richtig und wichtig für die vollständige Entwicklung der Natur unter freiem Himmel ist. Diese Vorschriften bildeten die Grundlage zur Unterscheidung der Dinge nach ihren natürlichen Eigenschaften und nach Gut und Böse. Mit Natur meinten sie die Natur des Menschen und die Dinge welche die Natur (alles unterm freien Himmel) dem Menschen zur Verfügung stellt. Von der Natur zur Verfügung gestellt meint den natürlichen Weg wie die Natur selber alles für sich arrangiert (auf einander abgestimmt regelt) auf ihre Art im Gleichgewicht hält.
Daher sagen wir, dass die Art und Weise in der Anordnung begründet liegt; in dem was wir bezeichnen mit der Art und Weise wie die Dinge in der Natur ihr Zusammenwirken untereinander natürlich und ausgeglichen regeln. Das darf nicht verwechselt werden mit dem Weg des Himmels oder dem Dao. Wie und warum die Natur sich so selber regelt blieb den Weisen verborgen. Wie erhalten wir das Wissen vom Dao?
Das Buch der Wandlungen (I Ging) wurde in Übereinstimmung mit den Grundsätzen von Himmel und Erde geschaffen. Es zeigt uns damit den wirklichen Verlauf der Dinge zwischen Himmel und Erde und zwischen ihnen. Der Himmel und die Erde, durch ihre bereits zugeteilten (kosmischen) Positionen, spiegeln die Natur in allen ihren unzähligen Dingen und Wechselwirkungen wieder.
Nachdenken über den Verlauf, den Weg und die Erscheinung (dem Ausdruck) aller unzähligen Dinge, sahen die Weisen als ihre Aufgabe an. Nachdenken über den Lauf der Dinge im Himmel und auf der Erde sahen die Weisen als die Aufgabe vom Himmel und der Erde an. In seiner Weite und Größe, zeigt uns der Himmel den Weg des Himmels. In seiner Breite und Größe der Erde zeigt uns die Erde den Weg des Universums. Das ist die Vereinigung von Himmel und Erde. In ihrer Weite und Größe, existiert zwischen Himmel und Erde alles nebeneinander. Das zeigt uns die Wege, die natürliche Art und Weise der unzähligen Dinge unserer Welt.
In seiner Weite und Größe, kann der Mensch alles erkennen, den Weg aller Dinge zwischen Himmel und Erde. Darum, wer den Weg aller Dinge in der Welt erkennt der kann den Weg der kleinen Leute, deren Fähigkeiten zur grenzenlos ausgedehnten Verwirklichung im wahren Zustand des Himmlischen verstehen. Ein Wesen mit himmlisches Fähigkeiten (ausdehnend, ohne Grenzen) zu sein bedeutet Verständnis für den Weg aller Menschen zu haben. Das nennt man Weisheit.

Seit der Himmel in der Lage ist die unzähligen Dinge zu teilen, nennen wir ihn expandierend und unendlich. Seit der Weise die Unterschiede der Menschen kennt nennen wir ihn weise. Da die Art vieler Menschen mit der Natur und alle Dinge in der Welt vergleichbar ist, unterscheiden die Weisen nicht mehr zwischen ihnen sondern folgen der Einheit (Dao). Denn dieser Weg steht in Übereinstimmung mit der Grenzenlosigkeit, der Unendlichkeit des Himmels. Dies ist der Grund warum sehr viele Menschen dieser Einheit (dem Dao) folgen. Denn hier findet sich die Übereinstimmung aller Dinge unterm Himmel. Die Menschen des Universums und alle unzähligen Dinge finden so zur Einheit. Um dieses Prinzip zu verstehen, heißt es: die Fähigkeit des grenzenlosen Himmels. In der Natur manifestieren sich die Menschen und die Myriaden der anderen Dinge. In der Einheit (Dao), in der vollen Übereinstimmung, erhält alles eine Fülle an Nahrung über alle Jahreszeiten hinweg. Wenn die Weisen über die Wandlungen und Veränderungen in Klassik und ihren Gedichten über die Jahreszeiten hinweg berichten ohne sich mitreißen zu lassen von den Strömungen dieser Veränderungen und sich somit an den Regeln und Ordnungen des Himmels erfreuen. Dann werden sie gesegnet und sich schließlich in himmlische Wesen verwandeln. Die Weisen waren nicht die geistigen Wesen unter dem Himmel. Wie konnten sie also gefunden werden und all diese Dinge tun: "Es liegt begründet im Wohlwollen ihrer Handlungen, sie wussten diese zu verbergen und ihre Energien dadurch zu schonen und zu speichern Die Weisen liefern den Reiz an alle Menschen in der Welt, denn keiner möchte gerne die Sorgen des gemeinen Volkes besitzen. Vollkommen sind der Weisen reichlich vorhandenen Tugenden und die Größe ihrer Vorräte. Das wollten sie als ihre eigentliche Aufgabe dem Volk bekannt machten. Die Natur des Menschen, ist eine Schöpfung des Himmels und wird von ihm fortwährend mit gutem Willen gerecht aufrecht erhalten. Das was als Ergebnis der Schöpfungsbewegung erfolgt ist Güte, diese zeigt sich in ihrer Vollständigkeit in der Natur des Menschen und aller Dinge. Die Wohlwollenden können das erkennen und nennen es Wohlwollen. Die Weisen sehen es und nennen es Weisheit. Das gemeine Volk handelt täglich danach aber hat bis heute keine Kenntnis davon. So ist es, dass der Lauf der Dinge aus der Sicht der höheren Wesen gesehen wird und auch hier nur von wenigen.

Daher sind alle für uns sichtbaren Modelle oder Figuren, niemals vollständiger als das was der Himmel und die Erde liefern. Alle Dinge die andere Dinge verändern und erweitern sind nicht einflussreicher als die vier Jahreszeiten; Alle Dinge die uns der Himmel in Klarheit und Helligkeit zeigt sind nicht größer als Sonne und Mond Von den geehrten und erhöhten (die obere Schicht) ist niemand wichtiger als die Reichen und Vornehmen (Noblen). Und zur Herstellung von Dingen für den praktischen Gebrauch, und die Erfindung und Herstellung von Instrumenten zum Nutzen aller unter dem Himmel gibt es keine größeren als die Weisen.

In Übereinstimmung mit diesen Erkenntnissen, betrachten die Weisen die glänzenden Erscheinungen des Himmels und prüfen die endgültige Regelung der Erde. Damit sie das Wissen erlangen für die Ursache der Dunkelheit auf der Erde und das Licht des Himmels, und die Ursachen für alles Dunkle und Helle. Sie verfolgen die Dinge von ihrem Anfang bis ans Ende. Sie sehen, wie die Vereinigung der geistigen Substanz (Shen) und der Lebensenergie (vitaler Atem - Qi) die Dinge bildet, und wie das Verschwinden oder die Wanderung (weg von der Seele, dem Ursprung) Änderung der Verfassung der Dinge mit sich bringt. Sie kennen die Eigenschaften der Dinge (lei), und die Unterschiede zwischen Menschen und Tieren, Götter und Geister. Der Vorteil dieser Eigenschaften erschließt sich in den äußeren und inneren Angelegenheiten und heißt Shen (Geist). Daher sollten die Weisen, in vollem Umfang den Weg des Himmels verstehen und mit eindeutiger bestimmter Erfahrung die Menschen, die Völker mit Vorsicht und Ehrfurcht zur Reinigung ihrer Herzen führen. Wodurch mehr Spiritualität, Intelligenz und gute Tugenden entwickelt werden. Die wichtigste Eigenschaft (größtes Attribut) des Himmels und der Erde ist das Geben und die Erhaltung des Lebens. Das wertvollste für den Weisen ist es, die höchste Stelle der Edlen und Fürsten zu unterstützen, so dass er/sie menschliche Vertreter des grenzenlosen Himmels und der Erde sein kann/können.

Aus dem Buch von Chen Xin "The Illustrated Canon of Chen Family Taijiquan" Ins deutsche übersetzt von Ulrich Meinel
 
 
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